Unsere gemeinsame Perspektive auf Entwicklung, Zukunft und Lebensqualität
Verhaltensweisen erklären, Unterstützungsbedarf sichtbar machen und den Zugang zu Hilfen ermöglichen.
Eine Diagnose kann nicht vorhersagen, welche Fähigkeiten ein Kind erwerben, welche Beziehungen es aufbauen oder welchen persönlichen Weg es gehen wird.
AFEB vermeidet vorschnelle Prognosen. Wir arbeiten mit dem Entwicklungsstand, den Möglichkeiten und den Herausforderungen, die heute sichtbar sind – und überprüfen immer wieder neu, was morgen möglich werden kann.
Erfolgreiche Entwicklung bedeutet nicht, möglichst wenig autistisch zu erscheinen. Sie bedeutet, die eigenen Möglichkeiten zu erweitern.
Eigene Bedürfnisse wahrnehmen und Belastungen früher erkennen.
Sich ausdrücken, Grenzen setzen und Beziehungen aufbauen.
Entscheidungen treffen und am eigenen Leben zunehmend beteiligt sein.
Entwicklung bedeutet nicht, das Kind gegen ein anderes auszutauschen. Entwicklung bedeutet, seine Möglichkeiten zu erweitern.
Ein Kind entwickelt Lautsprache – ein anderes nutzt langfristig Unterstützte Kommunikation. Ein Kind besucht eine Regelschule – ein anderes benötigt einen anderen Lernort.
Ein anderer Entwicklungsweg ist nicht automatisch ein schlechterer Entwicklungsweg.
Eltern dürfen hoffen – dass ihr Kind spricht, Freunde findet, selbstständig lebt. Hoffnung gehört zur Elternschaft.
AFEB verbindet Hoffnung mit fachlicher Orientierung – nicht mit unrealistischen Versprechen.
Mit zunehmendem Alter lernt das Kind: „Das fällt mir schwer." „Das kann ich gut." – Grundlage für spätere Selbstvertretung.
Ausdauer, Humor, Detailwahrnehmung, Ehrlichkeit, kreatives Denken – Ressourcen sind ein wichtiger Ausgangspunkt für Lernen und Selbstvertrauen.
Schwierigkeiten in Handlungsmöglichkeiten übersetzen – nicht verharmlosen, sondern befähigen.
Interessen verfolgen, Erfolg erfahren und Kind sein dürfen – jetzt, nicht erst wenn alle Förderziele erreicht sind.
Selbstbestimmung bedeutet nicht „alles alleine". Ein selbstbestimmter Mensch kann sagen: „Hier brauche ich Hilfe" – und das ist Stärke.
Methoden schaffen Bedingungen. Fachkräfte begleiten. Aber letztlich ist es das Kind, das lernt, probiert, scheitert und entdeckt.
Entwicklung verläuft selten linear. Rückschritte gehören manchmal dazu – bei Schulwechsel, Pubertät, familiären Veränderungen oder neuen Anforderungen.
Die entscheidende Frage lautet dann nicht „Warum sind wir wieder am Anfang?" – sondern: „Was hat sich verändert und welche Unterstützung braucht das Kind jetzt?" Förderung braucht Ziele und Flexibilität, Geduld und kritische Überprüfung, Hoffnung und Realismus.
Das langfristige Ziel: Wissen wandert vom Umfeld zum Kind selbst. Eltern und Fachkräfte werden das Kind nicht für immer begleiten können.
„Das Kind ist überfordert" – Erwachsene unterstützen aktiv.
„Pause." – Das Kind übernimmt erste eigene Strategien.
„Ich werde unruhig" – und entscheidet: „Ich nutze jetzt meine Strategie."
„Ich brauche diese Anpassung, damit ich weiter teilnehmen kann." – Selbstwirksamkeit entsteht.
Ein gutes Ergebnis sieht nicht bei jedem Kind gleich aus. Bedeutsamer als die Frage „Wie wenig autistisch wirkt das Kind?" ist für AFEB:
Das Kind kann besser kommunizieren und seine Bedürfnisse ausdrücken.
Mehr Dinge selbstständig bewältigen und Entscheidungen treffen.
Bedeutsame Beziehungen erleben und in wichtigen Lebensbereichen beteiligt sein.
Strategien bei Belastung nutzen und sich zunehmend selbst vertreten.
„Wir möchten hinschauen, bevor wir urteilen. Wir möchten verstehen, bevor wir verändern. Wir möchten unterstützen, ohne unnötige Abhängigkeit zu schaffen."
Ihr Kind ist mehr als seine Therapie, mehr als seine Diagnose und mehr als seine Förderziele. AFEB möchte seinen Weg nicht vorgeben – wir möchten helfen, ihn möglich zu machen.
Nicht das Kind soll zur Therapie passen. Die Förderung muss zum Kind passen.
Dass das Kind uns weniger braucht, kann einer der größten Erfolge der Förderung sein.
Nicht der Therapie, nicht der Methode und nicht AFEB – dem Kind.

Dr. Matthew Oluwasheyi Akande ist Mediziner, Gesundheitsberater und Gründer der Autismustherapiepraxis AFEB. Sein beruflicher Weg verbindet medizinische Fachkompetenz, internationales soziales Engagement und langjährige Erfahrung in der Begleitung und Förderung autistischer Kinder und Jugendlicher.
Ausbildung bei DGVT/IFA
Schulung und Beratung von Familien
Strukturierung und Förderung
Kommunikationsanbahnung
Umgang mit herausforderndem Verhalten
Co-Therapeut am Institut für Autismusforschung
Dr. Matthew Oluwasheyi Akande leitet heute die Autismustherapiepraxis AFEB mit drei Standorten in Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Seine Arbeit zeichnet sich durch eine individuelle, respektvolle und alltagsnahe Förderung aus, die in enger Zusammenarbeit mit Eltern, Schulen, Einrichtungen und weiteren Bezugspersonen erfolgt.
„Verhalten verstehen statt vorschnell bewerten. Jedes Verhalten besitzt eine Bedeutung."
Verantwortlich: Dr. Matthew Akande
Leiter – Autismus Frühförderung und Entwicklungsberatung (AFEB)
Hauptgeschäftsstelle:
Waller Heerstraße 103
28219 Bremen
Struckbergstraße 10A · 27721 Ritterhude
Kalmsweg 10A · 28239 Bremen
Rübekamp 25 · 25421 Pinneberg
📞 Telefon: +49 (0) 421 37703681
🌐 Website: https://afeb-bremen.com
📧 E-Mail: info@afeb-bremen.com
📧 Sekretariat: afeb.sekretariat@autismus-therapie.com
📧 Allgemein: afeb@autismus-therapie.com
🕐 Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 08:30 – 18:00 Uhr
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